Silikon Plastik

Silicon-Kunststoff

Gute Frage. Was ist Silikon überhaupt? Ich habe bereits als Student auf der Baustelle mit den Sachen zu tun gehabt (Fugenabdichtung). An dieser Stelle wird erklärt: Silizium ist ein Polymere aus Siliciumatomen, die durch Sauerstoffatome verbunden sind: Da Silikon im wahrsten Sinn des Wortes kein Kunststoff ist, benötigt es keine Plastifizierungsmittel. Deshalb auch viele Formen aus Silikon, da diese hitzebeständig sind.

Allerdings ist es merkwürdig, dass das Material zum Versiegeln von Verbindungen auch in vielen Haarwaschmitteln zu finden ist (Haarversiegelung?!). Allerdings habe ich keine Ahnung, wie es mit der Beseitigung von Silikon ist. Zur gleichen Zeit, als ich in Rotkord die Gelenke versiegelte, sagte ein Coiffeur, dass mein Haar so voll sei, dass ich ein anderes Haarshampoo benutzen sollte.

Es hat mich ziemlich schockiert, dass ich das ekelhafte Material, mit dem ich tagsüber arbeite, am Abend in meine Frisur geschmiert habe.

Silicon - vielseitiger und universell einsetzbarer Werkstoff Metall

Silicone sind unter den Plastiken ein Ausnahmeerscheinung und kombinieren als Multitalent die Chemikalienbeständigkeit gegen eine große Anzahl von Stoffen mit hoher Temperaturbelastbarkeit sowie Anpassungsfähigkeit auch bei niedrigen Außentemperaturen von bis zu -100°C. Silikonprodukte begegnet uns im Alltag, wenn wir den frischen Backkuchen aus der Tortenform oder unser Mobiltelefon aus der Tasche hol.

Oftmals unentdeckt, aber auch bei schlechtem Wetter sorgt sie dafür, dass unsere Weste trocknet, dass die Versiegelungen am Glas den Fahrtwind sicher fern halten oder dass unser Fahrzeug ruhig fährt. Tatsächlich wollte der britische Chemiker Frederec Stanley Kipping (1863-1949), der sich zu Anfang des zwanzigsten Jahrhundert mit der Siliziumchemie beschäftigte, Siliziumketone herstellen, ähnlich wie die damals schon lange bekannte Repräsentation von Keton aus Säureamiden über die Grignard-Reaktion.

Aber statt eines flüssig, einfach zu handhabenden "Silikon-Ketons" entstand eine haftende, weisse Substanz, die, wie er rasch bemerkte, wenig mit einem Silikon zu tun hatte und mit der er zunächst nichts mehr zu tun hatte. Anstelle von Ketonen mit der theoretischen Molekularformel R2Si=O hatte er Polysiloxane hergestellt, die die Basisbausteine aller Silicone sind.

Noch heute erinnert der Namen an das Werk von Kipp und seine Grundlagenwerke - das Konzept "Silikon" ist von " Silikon-Keton " abgeleitet. Schon Jahre später waren es die ersten künstlichen Kunststoffe, die in Kombination mit Glasfasermaterialien zu einem Material veredelt wurden, aber dieses Material wurde nicht wahrgenommen und wurde bald vergessen. Im Gegensatz zu "normalen" Plastiken basieren Kunststoffpolymere auf Silikonbasis nicht auf -C-C-Ketten, sondern auf einem -Si-O-Si-Skelett.

Dabei ist die Bindungsenergie im Vergleich zu einer vergleichbaren Kohlenstoff-Kohlenstoff-Bindung (-C-C-Bindung) größer, was sich in der Hochtemperatur-, Ozon- und UV-Beständigkeit der Silicone wiederspiegelt. Diese Besonderheit macht den Kunstharz unverwechselbar und erklärt sein breites Anwendungsspektrum. Künstliche Kunststoffe auf Silikonbasis kommen als Silikonöle in Imprägnier- oder Entschäumungsmitteln, als Festsiliconharze auf Gebäuden und Baumaterialoberflächen als Feuchtigkeitsschutz und als Elastomer.

Der Grund für die große Variabilität ist der Aufbau der Silicone, denn jedes Siliziumatom in der -(Si-O-Si)x-Kette weist zwei offene Wertigkeiten auf. Den größten Teil der Silikonprodukte machen Silikonkautschuke aus. Polysilicane können auf drei verschiedene Weisen mit verschiedenen Siliconkautschuken vernetzt werden. Zur Peroxidvernetzung werden in der Regel anorganische Peroxidverbindungen wie Bis-2, 4-Dichlorbenzoylperoxid oder Bis(1-methyl-1-phenylethyl)peroxid (Dicumylperoxid) verwendet, die die Polymerisationsreaktion einleiten und bei höheren Dauern abbaut.

Peroxidvernetzte Silikonkautschuke müssen daher nach Beendigung der Umsetzung für einen längeren Zeitraum bei einer Temperatur von

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