Silikonbackformen Gesundheitlich Unbedenklich

Silicon-Backformen Gesundheitsunschädlich

Geprüfte Silikon-Backformen: Sind Silikon-Backformen gesundheitsschädlich und was ist alles für praktische Helfer drin? Silicone sind praktisch, platzsparend und gesundheitlich unbedenklich. Ist Silikon-Backformen gesundheitsschädlich? Genau das zeigt der Testbericht. Silikon-Backformen sind praxisgerecht, aber auch schädlich.

Zur Einstufung als harmlos dürfen die Gussformen beim Erwärmen nur geringe Mengen an diesen Stoffen ausstoßen. In der Regel sollte durch den richtigen Herstellungsprozess sichergestellt sein, dass Silikon-Backformen bei der Verarbeitung keine Schadstoffe freisetzen. Silicone werden aus dem Rohstoff Silicium gefertigt, der in Sanden, Tonen und Keramiken auftritt.

Silicone können aus einem Silan in vielen Variationen produziert werden. Sie werden also vier Std. lang bei 200° C backen. Dies führt dazu, dass die volatilen Komponenten in den Formularen austreten. Nicht alle Gewebe entkommen daher während der Produktion aus den Formwerkzeugen, sondern einige nur bei den ersten Bakeinsätzen. Silikon-Backformen, die noch leichtflüchtige Komponenten beinhalten, kommen laut Öko-Test immer wieder auf den Markt. Für die Silikon-Backformen, die noch leichtflüchtige Komponenten mitenthalten.

Sie sind in sicheren Konzentrationen enthalten und alle Produzenten erfüllen die indikativen Werte. In drei von zwölf Versuchsformen wurden beim Backvorgang kleine Mengen flüchtiger Substanzen freigesetzt; eine davon war der Umweltschadstoff Phänanthren. Damit keine Substanzen aus der Kuchenform auf den Backkuchen gelangen, können Sie die Kuchenform selbst in Ihrem Backofen temperieren.

Zuerst wird die Blechdose sorgfältig mit warmem Leitungswasser gespült. Legen Sie die Gießform vier Std. lang bei 200° C (Ober-/Unterhitze oder Umluft) in den Backofen. Nehmen Sie die Gießform nach vier Std. aus dem Backofen, belassen Sie die Backofentür für eine gewisse Zeit offen und belüften Sie den Wohnraum gut.

Die Gießform noch einmal sorgfältig abspülen.

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Küchengeräte aus Silicon wie Backbleche, Bürsten, Teigräumer und dergleichen sind in vielen Küchen bereits vorzufinden. Im Backofen, in der Mikrowellenherd, im Gefrierschrank und in der Geschirrspülmaschine sehen sie gleich gut aus. Durch die hohe Elastizität des Silikons sind die Formteile bruchfest und können leicht zusammengedrückt werden. Silicone kommen in der freien Wildbahn nicht vor. Sande, Lehm oder andere mineralische Stoffe beinhalten Silicium in Gestalt von Siliziumdioxid und Silicaten.

Nur daraus können Silicone produziert werden. Silicone sind in fast unendlich vielen Variationen erhältlich, von ölig über dehnbar bis fest. Silicone erreichen mit dem Einsatz von Synthesekatalysatoren die angestrebten Werkstoffeigenschaften. Feststoffsilikone werden in der Regel im Pressverfahren geformt, flüssige Silicone im Spritzguss. Bei der thermischen Weiterverarbeitung der Erzeugnisse wird sichergestellt, dass das Produkt so weit wie möglich frei vom Gehalt an leichtflüchtigen anorganischen Komponenten ist, die in das zu verarbeitende Lebensmittel gelangen können.

Wir empfehlen, die Form teile vier Std. lang bei 200° C ausgasend wirken zu laßen. Wenn Sie sich also ganz Gewissheit verschaffen wollen, können Sie die Gussformen in Ihrem eigenen Ofen vor dem ersten Mal austanken. Im Jahr 2013 hat ökotest Silikon-Backformen geprüft, auch das Land Niedersachsenamt für Konsumentenschutz (LAVES) testet immer wieder diverse Küchengeräte aus Silikonfram. Nahezu alle Silikon-Backformen sind ohne problematische Inhaltsstoffe.

Im Falle von Öko-Test gibt es nur drei Varianten, bei denen man fürchten muss, dass ihre Inhaltsstoffe beim Brennen auf den Tortenteig übertragen werden. Nahezu alle Küchengeräte aus Silicon sind ohne problematische Inhaltsstoffe. Im Jahr 2013 wurden zwei von 39 Gussformen reklamiert; im Jahr 2015 wurde ein Erzeugnis in fünf Testpunkten als ungünstig befunden. Um zu verhindern, dass der Teige auf dem Weg in den Backofen auslaufen, kann die Schale vor dem Abfüllen auf das Blech oder den Grill gelegt werden.

Neu geformte Formteile sollten zuerst mit klarem Leitungswasser gespült und dann leicht gefettet werden. Selbst wenn die Formteile aus der Geschirrspülmaschine kommen, bleibt die Antihafteigenschaft durch leichte Schmierung erhalten.

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