Starkbier

Schankbier

Wodurch unterscheidet sich beispielsweise ein Starkbier von einem Fassbier und welche Biersorten sind Starkbier? Das Bockbier oder Starkbier ist ein Bier mit hohem Stammwürzegehalt und Alkohol. Von Karneval bis Ostern ist Starkbierzeit! Traditionell ist die Fastenzeit auch die Zeit für Fastenbier und Starkbierfest. Sieben interessante Fakten über die Starkbier-Tradition können Sie hier nachlesen.

mw-headline" id="Bockbier">Bockbier[edit source code]

Bock-Bier sind starke Bier. Sie sind ober- oder untergäriges Bier mit einem Stammwürzegrad von mehr als 16 Graden Platon und einem Alkoholeinhalt von 6,5 Volh. aus. Durch das spezielle, oft dunkle Malt, hat Böckbier einen vollen Beigeschmack und trägt die vom Malt mitgelieferten gerösteten Aromen mit sich. Die karamellisierte Süße und der hoher Alkoholeinfluss werden oft durch die Bitterkeit des gebrauten Horns unterstrichen.

Auch wenn die beiden Bezeichnungen Ziegen- und Böckebier außer der Formulierung nichts damit zu tun haben, ist eine Ziege auf den Etiketts einiger Böckerbiere wiedergegeben. Der mittelalterliche, oben vergorene Bierbrauprozess gilt als Luxusgut und wurde über große Entfernungen, auch nach Italien, mitgenommen. Es entstand ein kräftiges, alkoholisches Bieren.

Seit 1555 war der herzogliche Münchner Wittelsbachhof von Einstebeck aus beliefert worden, bis 1573 das erste bayrische Hoffbräuhaus gegründet wurde, zunächst auf Schloss Trausnitz in Landshut, und 1589 nach München verlegt wurde, um dort ein eigenes Brauhaus zu betreiben. Im Jahr 1614 wurde der Bierbraumeister Elias pochiert, der in München sein eigenes Brauhaus errichtete.

Im Münchener Dialekt wurde dies im Laufe der Zeit zum Namen Buckbier. Der Begriff Starkbier ist viel früher, er entstand erst im zwanzigsten Jahrtausend. Der doppelte Bock ist ein gebrautes Bockbier mit einem ursprünglichen Würzegehalt von über 18° Platon. Die Alkoholkonzentration bewegt sich zwischen 5% und 12% vol. und damit in den obersten Rängen der gebotenen Varianten.

Bier aus dieser Gruppierung hat oft die letzte Silbe -ator - in ihrem eigenen Nahmen, nach dem doppelten Buck Erlöser der Albanerbrauerei. Der heute gebräuchliche Unterschied zwischen dem Dollar und dem doppelten Dollar geht auf die alte deutschsprachige Rechtsprechung zurück. Es waren Wertebereiche für die Einhaltung des ursprünglichen Würzegehalts gefordert, bei Bockbieren mit einem Extraktionsgehalt von mehr als 16% und bei Doppelbocks mit einem ursprünglichen Würzegehalt von 18%.

1627 gründen sie das Stift Neudegg ob der Au im Münchener Stadtteil Au. Zuerst wurde das ainpöckische Freibier aus dem Hoffbräuhaus verwendet, das nicht unter die Regeln des Fastens fall. Das Starkbier war sehr kalorienreich, zumal es im Vergleich zu heute noch nicht gefiltert war und somit eine sättigende und belebende Wirkung hatte.

Den Paulusleuten ist es gelungen, von Maximilian ein Brauprivileg zu erwirken. Seit 1629 brachten sie ihr eigenes Bieren. Sie haben die ursprüngliche Würze wieder erhöht, so dass sie ein kräftigeres und gesättigteres Getränk bekamen als die "ainpöcksche" (ein Bock) aus dem Hoffbräuhaus. Darauf geht der neuere Begriff Doppelbock zurück.

Die Paulaner durften Bier zubereiten, aber sie hatten nicht das Recht, Bier auszugeben. Dennoch fingen sie bald an, der einheimischen Bevoelkerung im Klostergarten und im Klosterkeller ihr heftiges Fruehjahrsbier zu servieren. Die Behörden tolerierten dies, obwohl die Münchener Grundbesitzer und Brauereien dagegen protestiert haben. Der gegenwärtige Ruhm des Münchener Starkbieres geht auf den Paulaner Mönch Valentin Stephan Still, bekannt als Bruder Barnabas, zurück.

Geboren am 16. Januar 1750 in Fischbach bei Nittenau als Kind des Bierbraumeisters Georg Still, erlangte er selbst den Brauerhandwerk. Die Idee, den bayrischen Erzherzog Karl Theodor zum jährlichen Zapfen des Starkbieres am zweiten 4. Mai einladen und ihm den ersten Bierkrug einschenken zu lassen, wurde von ihm vorgestellt.

Nach und nach wandelte sich das Bierzapfen zu einem sozialen Event, bei dem Berühmtheiten, vorzugsweise aus der Politik, mitgenommen werden, z.B. Kabarett. Er ist heute als Starkbierzapfanlage am Nockherberg bekannt. Um 1840 begann auch eine andere Münchener Kaffeebrauerei, das doppelte Bockbier unter dem Markennamen Savator zu vertreiben, und ab 1884 die fürth. geb raute Geismann.

Der Hof gab Sacherl Recht, und die Bierbrauereien waren verpflichtet, ihren doppelten Bock zu umbenennen. Im Laufe der Zeit wurde das Bierbrauen von starken Bieren auch im Frühling technisch möglich. Es handelt sich bei dem Maiibock um ein untergäertes Starkbier mit einem Gesamtalkoholgehalt von mehr als 6 Vol.-% und entsprechendem Stammwürzegehalt. Es ist ein leichtes und weniger süßliches, am liebsten gehüpftes Starkbier.

Hieraus entstand eine gewerbliche Traditionsreihe, so dass auch von anderen Bierbrauereien zur Weihnachtszeit und im Anschluss auch zum Ostern ein spezielles Böckbier auf den Verkauf kommt. Festböcke werden in ausgesuchten österreichischen Großbrauereien wie der privaten Brauerei Zwettl[3] oder der Schleppe-Brauerei[4] erzeugt. Eissbock wird durch Einfrieren des Bieres und Entfernen des gefrorenen Wassers erzeugt.

Dadurch kann ein wesentlich erhöhter Alkoholeinfluss aufrechterhalten werden. Selbst wenn heute die Produktion unter modernsten Produktionsbedingungen mit anderen Geräten durchgeführt wird, wird diese Bisspezialität von einigen Bräuereien nach diesem Schema für den Genießer aufbereitet. Durch das Murmeln von Eishbock wird der "Kampf" um das beste Getränk der Erde austragen. Damit war der Shorschbock 43 der Firma Schorschbräu aus dem Frankenort Oberasbach für kurz Zeit das kräftigste Brauhaus der Erde mit einem Alkoholanteil von 43 V. l.

6] Im Okt. 2012 führte die Scottish Brewery Brawmeister das Brawmeister Armageddon mit einem Alkoholanteil von 65 Prozent auf den Markt ein. Das ? Shorschbock 43 ist das stärkste aller Biere der Erde.

Auch interessant

Mehr zum Thema