Staubsack

Beutel

Rubrik: Staubbeutel; Geeignet für Marke: Holzmann; Geeignet für: Sonderpreise für Staubsack für Entlüftungsanlage von Josef Steiner, Stapel für Entlüftungsanlage aus unserem Shop.

mw-headline" id="Bauformen_und_Wirkprinzip">Bauformen und Wirkprinzip[Bearbeitung | < Quellcode bearbeiten]

Er wird in Gichtofenanlagen zur Trockengrobreinigung des Hochofengases eingesetzt und wird über eine Versorgungsleitung unmittelbar mit dem aus dem Gichtkopf entweichenden Abgas versorgt. Die Grundkonstruktion eines Staubbeutels korrespondiert im Wesentlichen mit der eines großen Stahlbehälters von ca. 12 Metern Durchmesser, der am Boden durch einen trichterförmigen Staubfänger mit Absaugvorrichtung verschlossen ist.

In den Staubbeutel gelangt das Schutzgas im einfachen Falle durch ein diagonal nach unten gerichtetes Zulaufrohr, das an der Zylinderseitenwand befestigt ist, und tritt durch ein an der Deckenseite befestigtes Ablaufrohr aus. Durch die Trägheit der Staubpartikel bewirkt der Richtungswechsel zwischen Ein- und Auslaufrohr, dass sie geradlinig in Fahrtrichtung des nach unten gerichteten Einlaufrohres fliegen.

Aufgrund der starken Reduzierung der Fließgeschwindigkeit durch die Querschnittsvergrößerung vom Rohr zum Staubbeutel geht dem Erdgas die Fähigkeit verloren, den gelösten Schmutz weiter mit sich zu führen. Es wird aus der Stromzufuhr gelöst, tropft nach unten in den Sammeltrichter. Mit einem Staubbeutel dieser schlichten Bauweise können etwa 65 Prozent des Staubs abgeschieden werden. Der Abscheidegrad kann erhöht werden, indem das Zuführrohr auch an der Deckenseite befestigt wird und sich konisch ein wenig in den Staubbeutel ausdehnt.

Durch die forcierte Drehrichtungsänderung auf 180° steigt der Entstaubungsgrad auf ca. 80-90% an. Durch einen zusätzlichen Filterbehälter am unteren Ende des Behälters, der die Staubverwirbelung reduziert, wird der Wirkungsgrad um ca. 5 Prozent weiter verbessert. Ergibt die Entstaubungsmessung am Auslaufrohr des Staubbeutels noch einen Feinstaubgehalt von mehr als 10 g/Nm³, wird das Hochofengas zur weiteren Abreinigung in den "Zyklon" oder Zentrifugalabscheider eingespeist.

Die in den Entstaubungsbehälter abgetrennten Stäube werden durch eine Siel abgesaugt, durch Befeuchtung transportfähig gemacht und nach dem Sintern wieder in den Hüttenprozess zurückgeführt. Verlagswesen: Stéhleisen GmbH, Düsseldorf 1992, ISBN 3-514-00443-9, pp. 61-62. Verband der Dt. Stahlhüttenleute (Ed.): Gemeinfaßliche Information des Dt. Die Firma Stehleisen GmbH, Düsseldorf 1971, ISBN 3-514-00001-8, S. 94-95 Karl Taube: Kompakte Stahlerzeugung: die Grundlagen der Eisen- und Metallbau.

Vietnam Technische Abteilung, Braunschweig / Wiesbaden 1998, ISBN 3-528-03863-2, S. 102.

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