Tabaksorten

Rauchsorten

Verschiedene Boden- und Klimabedingungen in Kombination mit gezielten Kreuzungen führten zu einer Vielzahl von Tabaksorten. Bei uns im Tabakladen finden Sie hochwertige und feine Tabake. Bei der Auswahl und dem Kauf der Tabaksorten sind wir mit eigenen erfahrenen Tabakspezialisten vor Ort präsent.

Tabak-Sorten

Um auf die unterschiedlichen Tabaksorten einzugehen, die im Rohtabak verwendet werden, wird davor eine kleine pflanzliche Übersicht über den Tabake gegeben. Die Solanaceae sind eine große Familie von Blütenpflanzen, die auf der ganzen Welt vorkommen und nicht nur Erdäpfel, Paprika, Tomaten zum Beispiel und Eierpflanzen, sondern auch Zigaretten enthalten. Von den Tabakarten, von denen es 70 gibt, sind uns drei wichtig: Zuchttabak, Nicotiana silvestris, die wir auch in einigen unserer Gartenanlagen vorfinden, Landrauch auf Lateinisch: Nicotiana rustica und der für uns wichtige Tabak:

Nikotiana Tabakum mit den Varianten: Havanenese; Brasilien, Makrophyllen (= Maryland Tabak); Chininese und Virginia. Den Namen Nicotiana erhielt diese Anlage zu Ehren von Jean Nicot (1530 - 1600), dem französischen Gesandten am Hof Portugals, der 1560 in Frankreich den Tabak einführte. Das Tabakgewächs, das ebenfalls ein-jährig, nicht winterfest und selbst bestäubt ist, hat haarige und leicht haftende Blättchen, die Blütenfarbe variiert von weiss bis rötlich, sie sind fünfteilig und normalerweise abends geöffnetet, während sie am Tag verschlossen sind.

Das Blatt der Tabakenpflanze ist abwechselnd und heißt -hands-, unterteilt im deutschsprachigen Raum in: Die letzteren sind die kostbarsten Blättchen der Tabakerzeugung, während die Gruben und das Sandbett von etwas schlechterer QualitÃ?t sind. Das Saatgut des Tabaks ist sehr klein: Etwa 14000 Körner sollten 1 Gramm ausmachen. Das Tabakgewächs, wenn es erlaubt ist zu züchten, kann bis zu 2 oder sogar 3 Metern hoch werden, der Bäuerliche Tabak, der hauptsächlich noch in Polen und Russland (Machorka) kultiviert wird, erreichte eine Größe von etwa 1 Metern.

Zu den Inhaltsstoffen von Tabakerzeugnissen gehören diverse Alkaliide, von denen hochtoxisches Nicotin am wichtigsten ist, dann wiederum hochtoxisches Nicotin, dann hochgradig süßer und eiweißreicher Gehalt an Proteinen, starkem und cellulosischem Material. Der Tabakanbau erfolgt hauptsächlich in den gemässigten Klimazonen der Welt, den USA, China, Brasilien, Simbabwe, Malawi, Sambia, der Türkei, Griechenland und Deutschland. Ein paar knappe Satzbeispiele zur Weiterverarbeitung von Tabakerzeugnissen nach der Ernte: Zunächst wird der gewonnene Tabakerzeugnis mit mehreren verschiedenen Verfahren getrocknet:

Trocken in der Sonneneinstrahlung, Grippe ausgehärtet: Lufttrocknung. Das Abtrocknen der Tabakeinlagen an einem Kamin. Im Anschluss an die Trockenzeit folgt die bedeutendste Phase: die Fermentierung, ein sehr komplexer Vorgang der Nachreifung und Fermentierung, bei dem die in den Tabakenblättern enthaltenen Proteine und Verunreinigungen (Pestizide) zersetzt werden und der sehr hohe Nicotingehalt durch diese Prozesse reduziert wird.

Nur durch die Gärung wird ein rauchbarer Nikotin gewonnen, der daher als die wichtigste und verantwortungsvollste Phase bei der Produktion von Pfeifentabak bezeichnet werden kann. Die Ernte und Trocknung des Tabaks heißt nicht, dass wir hier bereits ein rauchbares Produkt haben. Der Tabakrauch wäre ungefähr so, als ob der Pfeifenkumpel trockene Eichen- oder Bucheblätter oder was auch immer in die Pfeife stecken würde.

Mit Fermentierung meinen wir die Nachreifung und Fermentierung des vorher trockenen Tabaks. Erster Schritt: Die Tabakenblätter werden abgetrocknet und nun in Bündeln zu großen Stapeln gestapelt. Weil der Kautabak noch eine bestimmte Restfeuchte hat, kann der Restwassergehalt bis zu 32 Prozentpunkte erreichen, in den Stapeln wird dampfgesättigter Wasserdampf erzeugt, der sich bis zu 60 Prozentpunkte erhitzen kann.

Verursacht wird diese erwärmende Wirkung durch unterschiedliche Keime, wie umfangreiche Studien ergaben. Es ist jedoch nicht klar, ob die Selbsterhitzung der Tabakenblätter die Reifeprozesse im Tabake auslöst, oder ob es die Keime selbst sind, die dies in Kombination mit der Hitze verursachen. Bei diesem Fermentationsprozess wird das Protein in den Blättern aufgeschlossen und die Blattdicke in die Zuckerproduktion umgewandelt, außerdem werden Rückstände von im Blattmaterial noch enthaltenen schädlichen Substanzen wie Pestiziden aufgeschlossen und der erhöhte Tabaknikotingehalt verringert.

Der gesamte Prozess der Tabakreifung oder -fermentierung nimmt in der Tat drei bis vier Monaten in Anspruch. Wenn der ganze Tabakstapel durchschichtet ist, lassen Sie ihn abkühlen und dann können, müssen aber nicht, starten Sie die zweite Phase mit einer weiteren Fermentierung. Nach Abschluss dessen haben wir einen rauchigen Rauchfleisch vor uns, der dann durch diverse Geschmacksstoffe verbessert werden kann.

Dort verbleibt der Tabake für ca. 1-2 Woche und wird in einer Form der Schnellgärung vergoren. Bei den Prozessen im eigentlichen Tabakerzeugnis handelt es sich um dieselben wie bei der naturbelassenen Gärung, jedoch mit einer erheblichen Zeitverkürzung. Für einige Tabaksorten, wie z.B. Virginia, wird auch die Redrying-Methode verwendet, d.h. eine gekürzte Gärung mit anschließender Reifung.

Wie ein Förderband passieren die Tabakenblätter innerhalb von max. 2 Std. alle Phasen der Gärung: Starkes Erwärmen auf ca. 100°C, die Tabakenblätter werden auf einen Wassergehalt von 8-10% getrocknet, dann die Abkühlungsphase und schließlich die Befeuchtung der Tabakenblätter. Nach Abschluss dieser Arbeitsschritte wird der Tabake in Fässern oder Bündeln abgefüllt und eine Zeit der Nachreifung oder Nachgärung eingeleitet.

Soviel zu einer kurzen Vorstellung der geheimnisvollen Geschichte der Tabakverarbeitung. Im Jahr 1585 gründet der Navigator Walter Raleigh die erste britische Siedlung in Nordamerika, die er zu Gunsten seiner Queen Elizabeth I. Virginia nennt. Seit der Antike bauen die Powhataner in ihrer Gegend Tabak (Nicotiana rustica) an, und die ersten Ansiedler waren mit diesen Anbauverfahren bestens bekannt.

Die Leiterin der neu gegründeten Ortschaft, John Roolfe, hat wahrscheinlich das große wirtschaftliche Potenzial des großflächigen und mit besserer Pflanzenqualität angebauten Tabaks erkannt. Wenige Jahre später, 1610, schmuggelte Riolfe eine verbesserte Tabakart der Nicotiana tabacum-Arten aus Mittelamerika in die Colonia und etablierte damit den Virginiatabakanbau, der bis heute anhält.

Der Virginia-Anbau ist heute jedoch nicht mehr auf den namensgebenden Zustand begrenzt, dieser wird in nahezu allen Staaten angebaut, in denen der Tabakanbau möglich ist. Virginia ist ein sehr weicher Kautabak, grobblättrig, goldgelb bis hin zu kräftigem braunem und durch den erhöhten Zuckeranteil sehr süss.

Oft macht er den größten Teil des Pfeifentabaks aus, einige Pfeifensorten enthalten auch reine Jungfrau Maria ohne andere Beimengungen. Wenn man jedoch so reine Virginien räuchert, ist eine bestimmte Vorsichtsmaßnahme geboten, denn dieser Rauch verraucht sehr rasch zu heiss und fängt dann an, unbehaglich auf die Schamlippen zu bissen. Der hellste Teil des Blattes ist die helle Jungfrau, ein sehr heller Flügel, der oft die Basis für einige ausgezeichnete Mischungen ist.

Ein weiterer, ebenso sehr guter, aber etwas stärkerer und bittererer Nachgeschmack ist die dunkel gebrannte Virginia, die wir auch in vielen Rohtabaksorten vorfinden. 1864 wurden mutierende Zigarettenpflanzen auf dem Gebiet eines Tabakbauers in Ohio, USA, gefunden. Aufgrund dieses Mangels zeichneten sich jedoch mehrere Negativmerkmale ab: verminderte Krankheitsresistenz, Reaktion auf Wetterextreme und langsameres Anwachsen.

Nichtsdestotrotz wurde diese Anlage, die den Titel Burley erhielt, zu einem sehr wichtigen Grundtabak für Mischungen mit hauptsächlich amerikanischem Charme, aber wir haben auch Burley-Teile in verschiedenen dänischen Mischungen gefunden. Wie Virginia wird auch Burley-Tabak heute weltweit kultiviert, auch in der Schweiz (auf einer Gesamtfläche von 583 Hektar), wie der Verfasser dieser Linien in seiner Forschung feststellte, liegt die kultivierte Oberfläche in Deutschland bei rund 964 Hektar im Jahr 1999.

Man unterscheidet zwei Burley-Sorten: die Weiße Burley und die Kentucky Burley, die erstere heller und süsser, die letztere stärker und schwer. Das Farbspektrum dieses Rauchtabaks erstreckt sich von hellbraun bis dunkelbraun. Die Burley-Tabake werden nicht wie die Virginia einzeln abgeerntet, sondern die gesamte Anlage, die dann in einem trockenen Schuppen (luftgetrocknet) trocknet wird, dieser Prozess nimmt etwa 1 bis 2 Monaten in Anspruch.

Es ist etwas locker und schwammig und sehr saugstark, so dass es sich besonders gut als natürliches Geschmacksmittel eignet, sein Kakao- oder Schokoladenaroma ist vielleicht nicht jedermanns Sache, aber viele gute Mischungen geben dem Burgunder die entscheidende perfekte Note. Viele Tabakanbauer rösten noch immer den Burgunder, um dieses Schokoladenaroma weiter zu verstärken:

Wie Virginia kann dieser Nikotintabak rein geräuchert werden, er ist etwas stark und sein Gehalt an Nikotin ist etwas größer als der von Virginia. Die Bezeichnung verrät es schon, dieser Taback hat seine Urheimat in Kentucky/USA, wird aber mittlerweile wie so viele Tabaksorten auch in anderen Staaten kultiviert. Diese Tabake werden sehr vorsichtig und nur in kleinen Prozentsätzen zu einer Mixtur hinzugefügt, man kalkuliert in der Regel mit max. 5 Prozentpunkten Kentucky-Anteil in einer Mischen.

Das Blatt des Kentucky ist verhältnismäßig groß, reich an Harz und Fett, es wird über einem Holzofen aus Ahorn-, Eichen- oder Hickory-Holz getrocknet in geräucherter oder gerösteter Form, die als Feuerhärtung bezeichnet wird, was ihm seinen etwas nutzigen und schwerfälligen Beigeschmack verleiht. Übrigens lernten die ersten Ansiedler von den Indern, die diese Tabakverarbeitungsmethode lange Zeit gekannt und praktiziert hatten, wie man trockenen Tabak raucht.

Früher war diese Form der Trockenlegung und Zubereitung die beliebteste Behandlungsmethode für Tabake, die unter anderem für die Langstreckentransporte nach Europa auf diese Weise erhalten und gegen die salzige Seeluft resistenter gemacht wurden. Sämtliche vorangegangenen Bemühungen, an anderer Stelle Tabakerzeugnisse anzulegen, sind gescheitert. Es wurden die Verfahren der Inder verbessert, woraufhin der Taback nach ihm genannt wurde (Perique = Spanne. Kosovo-Form für Pedro, Pierre).

Aus den Tabakblättern werden nach der Lese Zwetschgensaft und Fruchtfleisch getränkt, zu festen Bündeln, den Karotten, aufgerollt und in Holzfässer gedrückt. Umso schonender diese Vorbereitung durchgeführt wird, je schwächer wird der Tabake nach der Verarbeitung. Cavendischtabak kann aus jeder Art von Basistabak gewonnen werden (normalerweise werden Virginia- und Burley-Tabake verwendet). English Cavendish wird aus reiner Jungfräulichkeit gewonnen, die sorgfältig gewürzt ist und unter Hochdruck und Wärme heranreifen muss.

Dabei werden dem Tabakerzeugnis Zusatzstoffe mit fremdem Geschmack zugesetzt. Auf diese Weise gelangen Zuckersäfte, Liköre und andere Aromalösungen in den Teigtabak, der sie dann aufnimmt. Daraus resultiert ein tabakfreies, süßes, geschmeidiges und geschmeidiges Geruchsbild in der Rohrleitung. Aber auch dieser Tabake hat sein Ursprungsanbaugebiet in den USA, wie der Titel in Maryland sagt, wird aber wie so viele Tabaksorten mittlerweile in anderen Erdenländern, unter anderem in China, der Türkei und in Italien angebaut.

Es gibt zwei Arten von Tabak: das nicht gestielte und das gestielte, kleinblättrige und das gestielte Märchen. Der Farbton von Meryland variiert von hellgelb bis dunkel kirschrot, seine Blättchen sind schmal, haben ein eigentümliches typisches Aroma und sind nicotinarm. Er wird oft als Weichspüler für stark und stark wachsende Tabaksorten verwendet und ist sehr gut als Aroma-Träger geeignet.

Marylandtabak, sollte man erwähnen, wird immer an der Raumluft trocknen (Lufthärtung). Etwas anderes auf der Seite der Geschichte: In den britischen Tabakanbaukolonien Virginia und Maryland war die Tabakpflanze ab 1619 offizielles Zahlungsmittel, oft die einzig stetige. Diese legale Tabakeinzahlung war im achtzehnten Jh. in Maryland und Virginia noch gültig.

Infolgedessen wurden 90 jungfräuliche Männer von britischen Unternehmern nach Virginia entsandt, für jeden von ihnen wurden 120 bis 150 Kilo Kautabak ausbezahlt. ist nur in den ägäischen Staaten, am Rand des Östlichen Mittelmeers und des Schwarzmeeres zu finden. In einer Wasserleitung wird jedoch kein Morgenland geraucht, sondern ein viel stärkeres Gen.

Orientalischer Kautabak ist eine sehr kleine Pflanzenart, dies liegt wahrscheinlich daran, dass dieser Kautabak auf sehr dünn besiedelten Boden vorkommt. Wo Burley oder Virginia Tabakerzeugnisse die stattliche Größe von bis zu 2 Metern und noch höher aufweisen können, ist der Morgenland nur etwa 30 bis 40 cm hoch, seine Blättchen sind entsprechend schmal, zwischen 2 und 10 cm lang.

Die Blätter einer Virginia-Pflanze können bis zu 40 cm lang sein. Orientalischer Taback wird immer in der Sonneneinstrahlung trocknet (Sonneneinstrahlung), meist über einen Zeitabschnitt von 14 - 21 Tagen, dann wird der Taback in Rundballen gewickelt und in diesen gereift. Diese Tabakwaren sind jedoch recht kostspielig und werden daher bei der Produktion von Rohtabak nur in sehr kleinen Stückzahlen eingesetzt.

Teurer, weil die Blatternte nicht wie bei Virginia oder Burley mit der Maschine, sondern mit der Hand geerntet werden muss. Orientalischer Tabak wird innerhalb der EG in verschiedenen Varianten oder Verarbeitungen angebaut: Basmas: Diese Rebsorte wird als der King des orientalischen Tabaks angesehen, sie wird vor allem in Griechenland und dann in den Regionen Les Caterni und La Koulak angebaut.

Dieser aromatisierte Tabak ist nach dem Ort Lattaquie in Nordsyrien Lattaquie´ genannt, wo er wächst und wo er durch Zufall zuerst seinen typischen Charakter hatte. Daraus resultierte ein neuartiger, bisher nicht gekannter Tabakstil, der bald für sein würziges, rauchiges Aroma bekannt wurde. Bei den meisten britischen Mischungen, wie Dunhill's Nightcap, Early Morning Pipe, aber auch bei Dänischtabaken, wie Kong Frederick IX Blanding, wird es in verschiedenen Dosierungen zugesetzt und gibt den oft erwähnten "stabilen Geschmack" dieser Tabaksorten.

wird auf den Great Sea Islands Sumatra, Java und Borneo bebaut. Deshalb war es natürlich besonders vorteilhaft für die niederländischen Tabakerzeuger, Javatobacco zu beziehen und zu bearbeiten. Der Tabakgenießer begreift unter einer niederländischen Mixtur eine scharfe, aber recht starke, natürliche Mixtur, d.h. ohne synthetische Aromastoffe hergestellt, die sich durch eine gute Abbrennung kennzeichnet.

Das gebirgige Viertel Bestuki auf der gleichnamigen Nachbarinsel im Dreiländereck zwischen Ponorogo, Mediri und Toulungagung ist das bekannteste und schönste Anbaufeld für Java-Tabak. In Indonesien wird in Summe auf einer Gesamtfläche von ca. 22000000 ha Anbau von Tabakerzeugnissen betrieben, ca. 5 Mio. Menschen arbeiten mittelbar oder unmittelbar mit diesem.

Java-Tabake sind milde und weiche, aber dennoch recht würzige Tabake, sie bleiben in ihrem natürlichen Zustand und sind, wie bereits erwähnt, in niederländischen Mischungen unverzichtbar. Es sei auch darauf hingewiesen, dass dieser Kautabak auch rein geräuchert werden kann.

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