Trinkstrohhalm mit Geschmack

Aromatisierter Trinkhalm

Was sind die Alternativen zu Kunststoffstrohhalmen? Das sächsische Unternehmen stellt genießbare Strohhalme her. Die drei sächsischen Firmengründer wollen mit einer genießbaren Variation eine Alternativlösung zum Kunststoff aufzeigen. Jetzt will ein Start-up aus Sachsen eine Alternativlösung zum Plastikstiel haben. Als Eatapple verkauft das junges Familienunternehmen einen Strohhalm, der unter anderem aus Apfelrückständen hergestellt und damit eßbar ist.

Laut Autostart sollte der Stiel wie ein Obstriegel sein.

"Sie sitzen bequem mit Ihren Kolleginnen und Kollegen in der Theke und genießen Ihren Cocktail", erinnerte sich Neumann an den Hintergrund der Eingebung. "Die ersten Variationen wurden von seinen Mitschülern mit einer Pasta-Maschine hergestellt", sagt Neumann. Inzwischen hat das Start-up jedoch über das Deutsche Lebensmittelinstitut insgesamt rund 10000 Strohhalme hergestellt und vertrieben.

In geschmacklosen Drinks wie z. B. Trinkwasser kann man trotz des Äpfels nur ein geringes Fruchtduftaroma schmecken. Für die Weiterentwicklung ihrer Produkte sammelt Neumann mit seinen Mitbegründern Philipp Silbernagel und Danilo Jovicicic nun Gelder von Anhängern auf der Publikumsförderungsseite Startnext. Am Ende wollen die drei mehr als 10000 Menschen ansammeln. Der genießbare Stiel ist teuerer als die Kunststoffversion: Im Zuge der Aktion bezahlen die Befürworter zwischen 20 Cents und einem EUR pro Apfelstamm, der Verkaufspreis richtet sich nach der Anzahl der Tuben.

Plastikstrohhalme sind manchmal weniger als zwei Cents pro Stück. Zum Beispiel. "â??Wir beziehen vollumfÃ?nglich alle unsere Rohstofflieferungen aus Deutschland und verwenden natÃ?rliches Apfelaroma, das deutlich kostengÃ?nstiger ist als die von uns entwickelte ChemiefÃ?hrung", sagt Neumann. Gastronome erhalten bereits jetzt kostengünstigere Produkte und wollen auch für Endverbraucher auf lange Sicht einen Stückpreis von weniger als zehn Cents erreichen.

Neben den billigen Kunststoffvarianten stehen die Junggründer auch mit Produzenten von Papier- oder Glasstrohhalmen wie dem Starterstrohhalm im Wettbewerb, die auch den Einsatz von Kunststoff zu begrenzen sind. Doch ist der Strohhalm nicht oft völlig überflüssig, weil man das Drink ohne ihn austrinken kann? "Es macht Sinn, Strohhalme nach Möglichkeit zu vermeiden", räumt Neumann ein.

"Viele Restaurants verwenden aus Gewohnheit Strohhalme, und es wird schwer, das Stroh vollständig zu entfernen."

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