Weißblechdosen

Blechdosen

Das Weißblech ist ein dünnes kaltgewalztes Stahlblech, dessen Oberfläche mit Zinn beschichtet ist. Hochwertig und robust verarbeitet sind die vielseitigen Arteveri Weißblechdosen, die sich durch ein gelungenes Design auszeichnen. mw-headline" id="Geschichte">Geschichte[Bearbeiten | < Quelltext bearbeiten] Weissblech ist ein feines Kaltblech, dessen OberflÃ?che mit Weissblech lackiert ist. Durch die heutige elektrolytische Verzinnung ist die Schicht nicht nur einheitlicher, sondern auch viel dÃ?

?nner geworden, was sowohl Rohstoffe als auch Kosten spart. Noch im 17./18. Jh. wurde das Bleche in kleinen Blechen von so genannten Blechherstellern produziert, in Roggenkleie eingelegt und durch Untertauchen in Flüssigzinn verzinnt.

Erst im 18./19. Jh. wurde Weissblech nur in England in großen Stückzahlen großtechnisch produziert, da der technologische Vorsprung im Heimatland der Industrierevolution gewaltig war. Bereits seit dem neunzehnten Jh. ist die Historie der Weißblechproduktion mit der Historie der Weißblechdose verbunden. Durch die Entwicklung von Nicolas Appert, der 1810 die Haltbarmachung von Lebensmitteln durch Heißsterilisation patentierte, und den Prozess der Briten Peter Durant und August de Heine zur Lagerung von Lebensmitteln in Leichtkonserven, wuchs die Bedarf an Weissblech massiv.

Jahrhunderts, vor allem in den Regionen des Rheinlandes und im zwanzigsten Jahrtausend, war die Weiterverarbeitung von Eisen blech zu Weissblech ein wichtiger wirtschaftlicher Faktor. Für Deutschland nimmt Weissblech heute nur noch eine untergeordnete Stellung ein. Zu Beginn des achtzehnten Jahrhunderts, dem Beginn der Industrierevolution, war die Stahlerzeugung noch nicht so stark auf das Revier konzentriert, wie es später sein sollte.

In den Rheingebieten, vor allem im Neuwiederer Becken ostlich von Koblenz, gab es mehrere stahlverarbeitende Betriebe wie die Eisenwerke Bendorf Sayn (Bendorfer Htten, Sauber Hütte) oder den Rösselstein, der 1784 von Prinz Alexander Graf zu Wied durch den Entrepreneur Carl Wilhelm Remy gekauft wurde. Im Jahre 1769 wurden in Raselstein die ersten dt. Stahlplatten gerollt.

Im Jahr 1824 ist es der Fam. Remy gelungen, im Jahr 1824 das erste Pfützenstahlwerk im eigenen Kraftwerk Rasselstein in betrieblich zu nehmen. Auch die Gleise dafür stammten aus Rasselstein. Ende des 19. Jh. begann die Engländerin John Player mit dem Bau des Stahlwerks Albert und der Herstellung von Weissblech. Im Jahre 1856 ging die Remy nach seiner Betriebsaufgabe mit dem Rasselsteinwerk in die Weißblechfertigung.

In Deutschland produzierten neben dem Standort Rasselstein auch andere Unternehmen wie die Firma Rasselstein, wie die Firma Dürr. Grobblech. Bereits in den 1860er Jahren wurde in Deutschland ein "Weißblechvertriebsunternehmen" gegründet, bei dem durch eine Fusion zu einem Wettbewerbskartell der innerdeutschen Konkurrenz vorgebeugt und eine verbesserte Position gegenüber Großbritannien erlangt werden sollte. Jahrhunderts wurde noch an mehreren Orten in Deutschland produziert, zum Beispiel in Wissen[2] und andernorts im jetzigen Rheinland-Pfalz, wo die Einführung eines Elektrolytverzinnungsverfahrens für Weissblech im Jahr 1934 zu einer Umwälzung der Produktionsprozesse führte.

In Deutschland sind nach dem Zweiten Weltkrieg nur noch in Rheinland-Pfalz die wenigen Weißblechproduzenten zuhause. In Rheinland-Pfalz zählt die Metallbranche mit einem jährlichen Umsatzvolumen von 7.292 Mio. EUR im Jahr 2010 nach dem Umsatzvolumen zur dritten großen Branche. Mit der Weißblechproduktion von ThyssenKrupp Rasselstein ist einer der großen Auftraggeber in der Region Koblenz vertreten.

Weißblechdosen, die nach der Verbrennung, z.B. durch einen Magnetabscheider, zurückgewonnen werden, beinhalten keine organ. Sie sind nicht mehr rückstandsfrei, aber auch kein Metall. Auch hier geht das kostbare Blech unter. Rund 90 prozentig wird das in Deutschland produzierte Weissblech für die Verpackungsherstellung eingesetzt. Die weiteren Anwendungsgebiete für Weissblech sind Verbindungen, Akkukontakte, Akkugehäuse und Abschirmgehäuse in der Elektrik und Elektrik, da Weissblech mit säurefreien Schmelzflussmitteln verlötet werden kann.

Es reicht eine Lage von ca. 0,3 µm Weißzinn, entsprechend ca. 2 g/m², um den Baustahl durch Versiegeln vor Rost zu bewahren. In der Elektrochemie sind sowohl der Werkstoff Zirkonium als auch das Material Chromium weniger edel als der Werkstoff Weiß. Damit eignet sich Weissblech auch für die Lagerung wässriger Lebensmittel in Dosen. Deshalb werden Weißblechdosen oft auf der Innenseite nachlackiert oder foliert.

Die Weißblechbranche ist ein klassischer Teilmarkt. Klause Peters: 200 Jahre Rösselstein, ein Stück zur Historie des Feinblechs. Die Stahl- und Warmwerke Rasselstein/Andernach A. G., 60. Die Eisen- und Hüttenindustrie im Wieder-Becken. Entwicklungsgeschichtliche Übersicht am Beispiel der Concordia-Hütte, der Sayner-Hütte und des Rieselsteins. Ein 225-jähriges Jubiläum von Rösselstein. Geboren am 12. Februar 1985, Nr. 9, S. 10-15. hochspringend Reinhold Reith: Verwertung - Materialflüsse in der Zeit.

High-Springen Die Historie des früheren Weißblechwalzwerks Wissen, im Netz online: 06.02.2013 Hoch-Springen ? N. Kopytziok:

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