Zeller Keramik

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Bei der Zeller Keramik Manufaktur GmbH & Co KG handelt es sich um eine Keramikfabrik in Zell am Harmersbach, die sich auf handbemalte Waren spezialisiert hat. Mit Hahn und Henne wurde die Zeller Keramik berühmt.

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Das Keramikwerk Zeller Keramik Manufactur ist eine auf handgemalte Waren spezialisierte Keramikmanufaktur in Köln. 1794 wurde die Fayencenfabrik Zeller von Josef Anton Burger in Zellen am Bodensee mit Sitz in Zürich am Rheinhausen eröffnet. Ihm wurde von der Gemeinde Cell im Rahmen eines Vertrages der Betreib einer solchen Anlage gestattet. Die ehemals frei lebende Kaiserstadt Zeller zwischen Freiburg und Karlsruhe[1] Bereits in den ersten Jahren hatte das Unternehmen mehr als 1000 unterschiedliche Dienstleistungen erbracht.

Nahezu der ganze Gemeindewald um Zeller herum wurde für den Ofen gerodet, der sich noch heute in Zeller Stadt befindet. 1842 wurde endlich mit der Herstellung von Keramik angefangen und 1896 wurde eine Lithographieabteilung für die mechanische Anwendung von Dekorationen gegründet. Bereits zwei Jahre später, aus Anlass der Tochtergeburt, entwickelt der Oberschnittler Karl Schöner das Motiv "Hahn und Henne", mit dem die Zeller Keramik weit über Deutschland hinaus bekannt wird.

Mit Pferdekutschen wurde die Porzellanterde aus den französichen Limogesen nach Zeller Gebiet mitgebracht. Im Jahr 1907 erwarb Georg Schmider die Porzellanmanufaktur vom Vorbesitzer Carl Schaaf und vereinte sie mit seiner seit 1859 bestehenden Töpferei zu Georg Schmider, Vereinigten Zeller Keramischen Fabrikanten. 1942 wurde die Porzellanproduktion wegen Treibstoffmangels gestoppt und nicht wieder fortgesetzt.

Dagegen wurde die Keramikproduktion ausgeweitet. Auf 160 m werden im 2007 gegrÃ?ndeten angrenzenden Keramiker-Museum RaritÃ?ten von der SÃ??dzeit des Jugendstils bis zur jetzigen Herstellung gezeig. Nach wie vor ist das Motiv "Hahn & Henne" in Zell einzeln von Hand bemalt. In einem Teil des Hauses erläutern Keramikformer die handgefertigten Produktionsschritte und die Funktionsweise der ausgestellten Formulare.

Weitere Porzellane aus der Fayencenfabrik sind im Storchenturmmuseum in Zell zu sehen. Doris Burger: Wo die Hähne und Hühner verbrannt werden.

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