Zwerg und Riese

Der Zwerg und Riese

Der Zwerg und der Riese, Physiotherapie für Kinder und Erwachsene, Wernigerode. Der Zwerg Fritz sah sich mit einer Rechnung konfrontiert, die er für sich selbst zu schwierig fand. Den Kindern und Jugendlichen wird die Aufgabe übertragen, eine Begegnung zwischen einem Riesen und einem Zwerg zu filmen.

mw-headline" id="Herkunft">Herkunft[Edit | < Quelltext bearbeiten]

Die Parabel von den Gnomen auf den Seiten der Großen (oder der Großen; lateinischer Ausdruck Nanos gigantum humeris insidentes, die auf den Seiten der Großen sitzen") ist ein Bestreben, das Verhätnis der jeweiligen gegenwärtigen Naturwissenschaft und Kulturgeschichte zur Geschichte und zu den Errungenschaften der Vorfahren herauszuarbeiten. Ihre Vorläufer treten aus der Perspektive des traditionsbewussten "Gelehrten" in vergangenen Zeiten als Riese und sie selbst als "Zwerge" auf, die von den wegweisenden Errungenschaften der vergangenen Zeit profitieren:

Denn nur so können die zwergischen Wesen die Giganten überwinden. Wir sind sozusagen Gnomen, die auf den Seiten der Giganten stehen, um immer weiter und weiter als sie zu blicken - natürlich nicht wegen unseres eigenen scharfen Sehvermögens oder unserer eigenen Korporat.

"Mit den Giganten meint Bernhard die Altertumswissenschaftler. Optisch übertragen, taucht das Parabel zuerst in der Südrosen der Chartreser Domkirche auf, wo vier alttestamentarische Proptheten (Jesaja, Jeresemia, Hesekiel und Daniel) als Giganten auftauchen. Auf deren Schulter die vier in einem viel kleineren Format reproduzierten Evolutionisten sitze. Schweinmaei giantum humeris compositi plusquam icsi riesantes visident (Pygmäen auf den Seiten der Giganten sind mehr zu erkennen als die Giganten selbst).

Robert Burton zitiert Didacus Stella im XVII. Jh. mit den Worten: "Obwohl es in der Vergangenheit viele Riesen der Physik auf dem Gebiet der Philosophie gab, stelle ich es gegen Didacus Stella: "Ein Zwerg, der auf den Schultern eines Riesen steht, wird weiter als der Riese selbst blicken können "; ich könnte vermutlich etwas hinzufuegen, etwas aendern und weiter blicken als meine Vorfahren [.....].

"Der Poet George Herbert zitiert diesen Satz auch in seinem Stück Jacula umsichtig 1640. Auch Isaac Newton benutzte die Metapher: "Wenn ich weiter geschaut habe, dann weil ich auf den Seiten der Giganten sitze. 8 ]" Johann Gottfried von Herder verwies 1772 in seiner Arbeit über den Sprachursprung auf die Metapher: Der Sozialwissenschaftler Robert K. Merton nahm das Parabel in seinem gleichnamigen Roman On the Shoulders of Giants 1965 auf.

In Umberto Eco rezitiert sein Hauptheld William von Basserville das Riesenparabel im Buch Der Name der Rose (erstes Gesprächsthema mit ihrem Freund Nicolas). Doch am Ende des Romanes modifiziert William resigniert ein Angebot von Ludwig Wittgenstein, das die Giganten nur vorübergehend werthaltig wirken lässt: Aber man kann einen sehen, der auf den Schultern des anderen steht.

München 2009, S. 7. Ernst Axel Knauf verweist auf das Parabel, wenn er im Hinblick auf den Umstand, dass wir heute in der alttestamentlichen Forschung mit gewissen Problemstellungen zu verschiedenen Zeitpunkten umgehen, sagt: "Für uns kann biblisches Denken, in dem Widersprüche gelebt, ausgehalten und ausgehalten werden können, eine hilfreiche und notwendige Korrektur für ein dogmatisches und nach Einzigartigkeit strebendes Nachdenken sein.....

Möglicherweise sind wir etwas besser ausgestattet als die Giganten des neunzehnten Jahrhunderts, auf deren Schulter wir uns befinden, um der kulturellen Vielschichtigkeit, den logischen und theologischen Gegensätzen zu widerstehen, ohne sie sofort in der Literatur- oder Redaktionsgeschichte zu eliminieren. in: Bible and Church 53 (1998), S. 118-126, 126, Eric Steven Raymond transferiert das Parabel auf die Hackerkultur: "Offensichtliche Gemeinsamkeiten mit der Geschenk-Kultur der Häcker [....] es gibt viele in der Akademiewelt.

Die naturwissenschaftliche Erforschung basiert, wie die Häckerkultur, auf der Vorstellung, dass die Beteiligten "auf den Seiten der Giganten stehen", d.h. nicht von vorn beginnen müssen, um die Grundlagen selbst zu erarbeiten", erläutert Steven Pinker den Material- und Wissensfortschritt mit diesem Prinzip: "Der Ökonom Thomas Sowell in seiner Kulturtrilogie und der Diplophysiologe Jared Diamond in seinem Büchlein Armotiv und Rich sind zum Schluss gekommen, dass der Schlüsselelement zum Materialerfolg in einem großen Einzugsgebiet von Neuerungen ist.

Erfinderische Erfolge liegen nicht nur auf den Seiten der Giganten, sie verüben auch enorme Mengen an intellektuellem Raub, entziehen sich der Idee aus einem weitläufigen Einzugsbereich, in dem Zuflüsse ihren Weg gehen. "â??Der mennonitische Theologe Kurt Kerber greift das Parabel auf, wenn er Ã?ber das VerhÃ?ltnis zwischen den Geschlechtern schreibt: "[Z]u waren zu keiner Zeit die Potentiale und Auffassungen Ã?lterer Menschen grösser als heute.

Das jüngere Mitglied unserer Gemeinschaft steht auf den Seiten der älteren..... Im Umgang mit zukünftigen Menschen bilden die Alten eine Unternehmenskultur, die eine wesentliche Basis für das gemeinsame Glaubens, Hoffens und Lieben ist. Hier verweist er auch auf das Gleichnis: "Die Geschichte der Interpretation ist eine wertvolle und unentbehrliche Unterstützung für das heutige Bibelverständnis.

Ähnlich wie andere Gnomen sind wir auf den Seiten der Giganten, was, wenn es gut geht, es den Gnomen erlaubt, ein wenig weiter zu blicken als die Giganten. "Markus Friedrich fasst mit einem klaren Echo auf das Parabel zusammen: "Weil Sven Kriese einen ohne Zweifel fundamentalen, detaillierten und immer begründeten Konferenzband veröffentlicht hat, auf dessen Schulter, allein gestellt, weitere Fragestellungen überhaupt nur stellen werden können.

Es bringt auf lustige Art und Weise zum Ausdruck, dass Wissen und Wissenschaft immer wieder in Frage gestellt werden müssen, um neue wissenschaftliche Wege zu gehen und Glaubenssätze zu vermeiden: "Wenn ich nicht so weit blicken konnte, wie andere es konnten, dann deshalb, weil mir Riese auf den Schultern saß. Der Google Scholar, eine Spezialsuchmaschine für Wissenschaftspublikationen, nennt auf seiner Homepage den Ausspruch "Auf den Seiten der Giganten".

Dabei wird aufgezeichnet und protokolliert, welche Vorstellung von welchem "Riesen" kommt und welche eine neue ist (Ideengeschichte).

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